1. Einführung
Dieser Streuselkuchen mit Pudding vom Blech verbindet alles, was einen richtig guten klassischen Kuchen ausmacht: einen buttrigen Streuselteig, eine cremige Vanillepuddingschicht und goldbraune, knusprige Streusel. Die Kombination aus zartem Teig und cremigem Pudding macht jedes Stück wunderbar saftig und sorgt gleichzeitig für den typischen Streuselkuchen-Genuss.
Besonders praktisch ist, dass der Kuchen auf dem Blech gebacken wird und sich dadurch ideal für mehrere Personen eignet. Ob zum Sonntagskaffee, für einen gemütlichen Nachmittag mit der Familie, zum Mitbringen oder für eine Kaffeetafel – dieser Pudding-Streuselkuchen passt eigentlich immer.
Der Teig wird dabei besonders unkompliziert zubereitet: Aus einem Teil des Streuselteigs entsteht der Boden, während der restliche Teig später als knusprige Streusel über den Pudding kommt. So brauchst du nur eine Teigmasse und bekommst trotzdem unterschiedliche Texturen in jedem Stück.
2. Schneller Rezeptüberblick
- Vorbereitungszeit: ca. 25–30 Minuten
- Backzeit: ca. 35–45 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 15 Minuten
- Abkühlzeit: ca. 1–2 Stunden
- Portionen: ca. 20–24 Stücke
- Schwierigkeitsgrad: einfach
- Backform: tiefes Backblech, ca. 30 × 40 cm
3. Zutaten
Für den Pudding
- 700 ml Milch
- 70 g Zucker
- 2 Pck Vanillepuddingpulver
- 1 Eigelb
Für den Streuselteig
- 200 g kalte Butter
- 150 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 380 g Mehl
- 2 g Backpulver
- 1 Ei
4. Schritt-für-Schritt-Zubereitung
1. Pudding vorbereiten
Zuerst den Vanillepudding zubereiten. Dafür etwas von den 700 ml Milch abnehmen und mit dem Vanillepuddingpulver, dem Zucker und dem Eigelb glatt verrühren. Die restliche Milch in einem Topf erhitzen.
Sobald die Milch heiß ist, die angerührte Puddingmischung unter ständigem Rühren dazugeben. Alles unter Rühren aufkochen lassen, bis ein dickflüssiger Pudding entsteht.
Den fertigen Pudding anschließend kurz beiseitestellen und gelegentlich umrühren, damit sich möglichst keine dicke Haut bildet.
2. Streuselteig zubereiten
Für den Teig die kalte Butter in Stückchen schneiden und zusammen mit Mehl, Zucker, Backpulver und einer Prise Salz in eine Schüssel geben.
Das Ei hinzufügen und alles mit den Händen oder den Knethaken eines Handmixers zu einem krümeligen Streuselteig verarbeiten. Der Teig sollte nicht zu einer völlig glatten Masse geknetet werden – die typische krümelige Struktur ist genau richtig.
3. Boden auf dem Blech verteilen
Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen. Etwa zwei Drittel des Streuselteigs gleichmäßig auf dem Boden verteilen und mit den Händen leicht andrücken.
Dabei darauf achten, dass ein möglichst gleichmäßiger Boden entsteht. Er muss nicht hauchdünn sein, sollte aber überall ungefähr dieselbe Stärke haben.
4. Pudding daraufgeben
Den vorbereiteten Pudding kurz glatt rühren und anschließend gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.
Am besten funktioniert das mit einem Löffel oder einer Teigkarte. Die Puddingschicht sollte möglichst gleichmäßig verteilt sein, damit später jedes Stück einen guten Anteil der cremigen Füllung bekommt.
5. Restlichen Teig als Streusel verteilen
Den übrigen Streuselteig mit den Fingern in unterschiedlich große Streusel zupfen und gleichmäßig über der Puddingschicht verteilen.
Für besonders schöne Streusel ruhig einige größere und einige kleinere Krümel formen. So entsteht nach dem Backen eine abwechslungsreiche, goldbraune Oberfläche.
6. Streuselkuchen backen
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 °C Ober-/Unterhitze backen.
Die Backzeit beträgt ungefähr 35–45 Minuten. Da jeder Backofen etwas anders arbeitet, sollte die Oberfläche gegen Ende der Backzeit im Blick behalten werden. Die Streusel sollten goldbraun sein und der Kuchen insgesamt fest wirken.
7. Kuchen vollständig abkühlen lassen
Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und zunächst auf dem Blech abkühlen lassen.
Da die Puddingschicht beim Abkühlen noch fester wird, sollte der Kuchen nicht direkt nach dem Backen angeschnitten werden. Ideal ist eine vollständige Abkühlzeit von etwa 1–2 Stunden.
5. Tipps für ein perfektes Ergebnis
- Kalte Butter verwenden: Die kalte Butter sorgt für eine schöne Streuselstruktur. Wird die Butter zu warm, kann der Teig schnell zu weich werden.
- Streuselteig nicht überkneten: Sobald sich schöne Krümel bilden, reicht es aus. Zu langes Kneten macht die Streusel eher kompakt.
- Pudding gut andicken lassen: Der Pudding sollte beim Kochen deutlich eindicken, bevor er auf den Teig kommt.
- Pudding gleichmäßig verteilen: So erhält jedes Stück eine schöne cremige Schicht.
- Streusel unterschiedlich groß machen: Kleine und größere Streusel sorgen für eine besonders schöne Oberfläche.
- Geduld beim Abkühlen: Der Pudding wird erst beim Abkühlen richtig schnittfest. Ein zu früher Anschnitt kann deshalb dazu führen, dass die Füllung noch sehr weich ist.
- Backzeit beobachten: Sobald die Streusel schön goldbraun sind, ist der Kuchen in der Regel fertig. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen und Blech leicht variieren.
6. Zutaten ersetzen und Alternativen
Für dieses einfache Grundrezept sind nur wenige Änderungen nötig.
- Milch: Für einen besonders cremigen Pudding kann Vollmilch verwendet werden. Auch fettärmere Milch funktioniert grundsätzlich.
- Butter: Für den Streuselteig sollte am besten echte Butter verwendet werden, da sie für Geschmack und Konsistenz der Streusel entscheidend ist.
- Mehl: Ein Teil des Weizenmehls kann je nach gewünschter Teigstruktur durch Dinkelmehl ersetzt werden.
- Vanillepudding: Wer keinen klassischen Vanillegeschmack möchte, kann – je nach Verfügbarkeit – auch eine andere Puddingsorte verwenden. Das verändert allerdings den Geschmack des Kuchens.
7. Rezeptvariationen
Streuselkuchen mit Zimt
Für eine winterliche Variante kann etwas Zimt in den Streuselteig gegeben werden. Besonders lecker ist die Kombination aus Vanillepudding und Zimtstreuseln.
Pudding-Streuselkuchen mit Obst
Wer den Kuchen fruchtiger machen möchte, kann zusätzlich Obst zwischen Pudding und Streuseln verteilen. Besonders gut passen beispielsweise Kirschen, Äpfel oder Beeren. Das Obst gehört dann nicht zum ursprünglichen Rezept, sondern ist eine zusätzliche Variation.
Knusprigere Streusel
Für eine besonders rustikale Oberfläche können einige größere Streusel geformt und etwas unregelmäßiger über dem Pudding verteilt werden. Das sorgt für extra viel Knuspergefühl.
8. Aufbewahrung und Aufwärmen
Da der Kuchen eine Puddingschicht enthält, sollte er nach dem vollständigen Abkühlen am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Gut abgedeckt hält sich der Streuselkuchen dort ungefähr 2–3 Tage. Die Streusel können mit der Zeit etwas weicher werden, während die Puddingschicht schön cremig bleibt.
Der Kuchen schmeckt kalt sehr gut. Wer ihn lieber leicht warm mag, kann einzelne Stücke vorsichtig erwärmen. Dabei sollte der Kuchen nicht zu lange erhitzt werden, damit die Puddingschicht nicht zu flüssig wird.
9. Serviervorschläge
Der Streuselkuchen mit Pudding schmeckt bereits pur wunderbar. Für eine klassische Kaffeetafel passt dazu:
- eine Tasse Kaffee
- Cappuccino oder Milchkaffee
- schwarzer oder Früchtetee
- ein Glas kalte Milch
Wer möchte, kann die einzelnen Stücke zusätzlich mit etwas Puderzucker bestäuben. Auch ein Klecks Schlagsahne passt sehr gut zur cremigen Puddingschicht.
10. Nährwerte
Die folgenden Angaben sind ungefähre Schätzwerte und können je nach verwendeten Produkten, Stückgröße und tatsächlicher Anzahl der Portionen variieren.
Bei etwa 20–24 Stücken kann ein Stück ungefähr enthalten:
- Kalorien: ca. 250–300 kcal
- Protein: ca. 4–5 g
- Kohlenhydrate: ca. 35–40 g
- Fett: ca. 10–13 g
Die Werte dienen lediglich als Orientierung und sind keine exakte Nährwertberechnung.
11. FAQ
Kann ich den Streuselkuchen mit Pudding am Vortag backen?
Ja, das ist sogar praktisch. Der Kuchen kann nach dem vollständigen Auskühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dadurch ist er am nächsten Tag direkt servierbereit.
Muss der Pudding vor dem Auftragen abkühlen?
Er sollte nicht komplett kalt sein. Wichtig ist vor allem, dass er nach dem Kochen kurz glatt gerührt wird und nicht mehr kochend heiß auf den Teig kommt.
Warum werden meine Streusel zu weich?
Häufig liegt das daran, dass die Butter während der Zubereitung zu warm geworden ist oder der Teig zu lange geknetet wurde. Kalte Butter und kurzes Kneten helfen dabei, eine schöne Streuselstruktur zu erhalten.
Kann ich den Pudding-Streuselkuchen einfrieren?
Grundsätzlich lässt sich der Kuchen einfrieren, allerdings kann sich die Konsistenz der Puddingschicht nach dem Auftauen verändern. Für die beste Konsistenz empfiehlt sich die frische Aufbewahrung im Kühlschrank.
Kann ich den Kuchen auf einem normalen Backblech backen?
Am besten eignet sich ein tiefes Backblech, da der Kuchen eine relativ hohe Puddingschicht bekommt. Bei einem sehr flachen Blech kann der Pudding leichter über den Rand laufen.
Wann kann ich den Streuselkuchen anschneiden?
Am besten erst, wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist. Die Puddingschicht wird beim Abkühlen fester und lässt sich dann deutlich sauberer schneiden.
Kann ich die Streusel schon vorher vorbereiten?
Ja. Der Streuselteig kann vorbereitet und bis zur weiteren Verarbeitung kühl gestellt werden. Gerade für besonders schöne Streusel ist es hilfreich, den Teig nicht unnötig warm werden zu lassen.
Warum wird mein Pudding nicht fest genug?
Der Pudding sollte mit beiden Päckchen Vanillepuddingpulver nach Anleitung aufgekocht werden. Entscheidend ist, dass die Mischung beim Erhitzen richtig aufkocht und ausreichend eindickt.
12. Fazit
Dieser Streuselkuchen mit Pudding vom Blech ist ein unkomplizierter Klassiker für alle, die cremigen Vanillepudding und knusprige Butterstreusel lieben. Der einfache Streuselteig bildet Boden und Topping zugleich, während die Puddingschicht für eine angenehm cremige Mitte sorgt.
Dank der Zubereitung auf dem Blech eignet sich der Kuchen wunderbar für Familienfeiern, Kaffeerunden oder einfach für einen gemütlichen Nachmittag. Am besten schmeckt er gut ausgekühlt, wenn die Puddingschicht schön fest geworden ist und die Streusel noch angenehm knusprig sind.
PrintStreuselkuchen mit Pudding vom Blech – einfaches Rezept mit cremiger Puddingschicht
Dieser Streuselkuchen mit Pudding vom Blech ist ein einfacher Klassiker mit cremiger Vanillepuddingschicht und buttrig-knusprigen Streuseln. Der Kuchen lässt sich unkompliziert zubereiten und eignet sich perfekt für die Kaffeetafel.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 40 Minuten
- Total Time: 1 Stunde
- Yield: 20 Stücke
- Category: Kuchen
- Method: Backofen
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
Für den Pudding
- 700 ml Milch
- 70 g Zucker
- 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
- 1 Eigelb
Für den Streuselteig
- 200 g kalte Butter
- 150 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 380 g Mehl
- 2 g Backpulver
- 1 Ei
Instructions
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Für den Pudding etwas von der Milch mit dem Puddingpulver und Zucker glatt verrühren. Die übrige Milch in einem Topf erhitzen.
- Die angerührte Puddingmischung unter ständigem Rühren in die heiße Milch geben und kurz aufkochen lassen, bis ein dicklicher Pudding entsteht.
- Das Eigelb unter den heißen Pudding rühren. Den Pudding anschließend kurz beiseitestellen und gelegentlich umrühren.
- Für den Streuselteig Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Die kalte Butter in Stückchen und das Ei dazugeben.
- Alles mit den Händen oder den Knethaken zu groben Streuseln verarbeiten. Nicht zu lange kneten, damit die Streusel schön locker bleiben.
- Etwa zwei Drittel der Streusel gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und leicht andrücken.
- Den warmen Pudding darauf verstreichen und anschließend die restlichen Streusel gleichmäßig darübergeben.
- Den Kuchen etwa 35–40 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind.
- Den Streuselkuchen vollständig auskühlen lassen, damit die Puddingschicht fest wird. Anschließend in Stücke schneiden und servieren.
Notes
- Der Kuchen sollte vollständig auskühlen, bevor er angeschnitten wird.
- Für besonders knusprige Streusel die Butter möglichst kalt verarbeiten.
- Der Pudding kann während des Abkühlens gelegentlich umgerührt werden, damit sich keine dicke Haut bildet.
- Der Kuchen lässt sich gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
- Die Nährwerte sind grobe Richtwerte und können je nach Portionsgröße und verwendeten Produkten abweichen.