Indisches Gemüsecurry mit Reis – Leckeres und veganes Rezept

Einführung

Dieses indische Gemüsecurry mit Reis ist ein wunderbar einfaches Gericht, das mit wenigen Zutaten viel Geschmack auf den Teller bringt. Knackige Karotten, süße rote Spitzpaprika und grüne Erbsen werden in einer cremigen Kokossoße gegart und mit Currypulver und Sambal Oelek würzig abgeschmeckt.

Die Kombination aus Kokosmilch und Curry sorgt für eine angenehm cremige Soße, während Sambal Oelek dem Gericht eine leichte bis kräftige Schärfe verleiht. Wie scharf das Curry wird, lässt sich dabei ganz einfach über die Menge der Chilipaste steuern.

Das vegane Gemüsecurry ist schnell zubereitet und eignet sich hervorragend als unkompliziertes Mittag- oder Abendessen. Dazu passt lockerer Reis, der die cremige Kokossoße wunderbar aufnimmt.

Indisches Gemüsecurry auf einen Blick

  • Vorbereitung: ca. 10 Minuten
  • Zubereitung: ca. 25 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 35 Minuten
  • Portionen: 3
  • Schwierigkeit: einfach
  • Küche: indisch inspiriert
  • Ernährungsweise: vegan

Zutaten

Für das Gemüsecurry

  • 2 Karotten / Möhren
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 g Erbsen
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 2 TL Currypulver
  • 2 TL Sambal Oelek
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz

Für den Reis

  • 1 Tasse Reis
  • Wasser
  • etwas Salz

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Reis kochen

Zuerst den Reis nach Packungsanleitung zubereiten. Dafür den Reis gründlich waschen, mit der passenden Menge Wasser und etwas Salz in einen Topf geben und garen, bis er locker und weich ist.

Anschließend den Reis kurz ruhen lassen und mit einer Gabel auflockern.

2. Gemüse vorbereiten

Während der Reis kocht, die Karotten schälen und in dünne Scheiben oder kleine Stücke schneiden. Die Spitzpaprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken.

3. Zwiebeln und Knoblauch anbraten

Das Olivenöl in einer großen Pfanne oder einem breiten Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze einige Minuten anbraten, bis die Zwiebeln leicht glasig werden.

Dabei darauf achten, dass der Knoblauch nicht zu dunkel wird.

4. Gemüse dazugeben

Nun die Karotten und Paprikastreifen in die Pfanne geben. Alles miteinander vermengen und etwa 5 Minuten anbraten.

Die Karotten dürfen dabei ruhig noch etwas Biss behalten, da sie anschließend in der Kokossoße weitergaren.

5. Curry und Sambal Oelek hinzufügen

Currypulver und Sambal Oelek zum Gemüse geben und kurz mit anrösten. So können sich die Gewürzaromen besonders gut entfalten.

Anschließend die Kokosmilch hinzufügen und alles gründlich verrühren.

6. Gemüsecurry köcheln lassen

Die Erbsen in die Kokossoße geben und das Curry bei mittlerer Hitze etwa 10–15 Minuten leicht köcheln lassen.

Zwischendurch umrühren und mit Salz abschmecken. Wenn die Soße zu dick wird, kann ein kleiner Schuss Wasser ergänzt werden.

Das Gemüse sollte am Ende weich, aber nicht völlig zerkocht sein.

7. Curry mit Reis servieren

Den gekochten Reis auf Teller verteilen und das cremige Gemüsecurry darüber oder daneben geben.

Wer möchte, kann das fertige Curry zusätzlich mit frischen Kräutern oder etwas Limettensaft verfeinern.

Tipps für ein gelungenes Gemüsecurry

Gemüse nicht zerkochen: Karotten und Paprika schmecken besonders gut, wenn sie noch etwas Biss haben.

Currypulver kurz anrösten: Das verstärkt das Aroma und gibt dem Curry mehr Tiefe.

Schärfe anpassen: Sambal Oelek kann je nach Sorte und Menge ordentlich Schärfe mitbringen. Wenn du es milder magst, zunächst weniger verwenden.

Kokosmilch gut verrühren: Vor allem bei einer Dose, die sich etwas getrennt hat, sollte die Kokosmilch vor dem Einrühren gut durchgerührt werden.

Reis auflockern: Nach dem Kochen den Reis kurz ruhen lassen und anschließend mit einer Gabel auflockern. So bleibt er schön locker.

Zutaten ersetzen und Alternativen

  • Spitzpaprika: Normale rote oder gelbe Paprika funktioniert ebenfalls.
  • Erbsen: Tiefkühlerbsen sind besonders praktisch. Alternativ passen grüne Bohnen oder Zuckerschoten.
  • Kokosmilch: Für eine etwas leichtere Soße kann ein Teil der Kokosmilch durch ungesüßte pflanzliche Milch ersetzt werden.
  • Olivenöl: Alternativ eignet sich ein neutrales Pflanzenöl.
  • Currypulver: Je nach Geschmack kann auch eine indische Currymischung mit etwas mehr Gewürzvielfalt verwendet werden.
  • Sambal Oelek: Wer keine Chilipaste verwenden möchte, kann stattdessen etwas Chiliflocken nehmen.

Rezeptvariationen

Gemüsecurry mit Kichererbsen

Eine Dose abgespülte Kichererbsen macht das Curry noch abwechslungsreicher und passt geschmacklich hervorragend zur Kokossoße.

Curry mit Blumenkohl

Zusätzlich oder statt eines Teils der Karotten kannst du kleine Blumenkohlröschen verwenden. Diese einfach zusammen mit dem restlichen Gemüse garen.

Cremiges Spinat-Curry

Kurz vor Ende der Garzeit eine Handvoll frischen Babyspinat unterheben und zusammenfallen lassen.

Fruchtige Variante

Ein paar Stücke Ananas oder Mango sorgen für einen süßlichen Kontrast zur würzigen Kokossoße.

Extra würzig

Mit etwas Ingwer, Kreuzkümmel oder Koriander lässt sich das Curry noch aromatischer gestalten.

Aufbewahren und Aufwärmen

Übrig gebliebenes Gemüsecurry kannst du nach dem Abkühlen in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Am besten Curry und Reis getrennt lagern.

Zum Aufwärmen das Curry langsam in einem Topf oder einer Pfanne erhitzen. Falls die Kokossoße beim Kühlen etwas dicker geworden ist, einfach einen kleinen Schuss Wasser hinzufügen und gut verrühren.

Auch der Reis kann vorsichtig wieder erwärmt werden. Dabei sollte er vollständig durchgehend heiß werden.

Was passt zum indischen Gemüsecurry?

Das Curry schmeckt bereits mit Reis wunderbar. Zusätzlich passen beispielsweise:

  • frischer Koriander
  • etwas Limetten- oder Zitronensaft
  • geröstete Cashews
  • frische Frühlingszwiebeln
  • ein kleiner grüner Salat
  • indisches Fladenbrot
  • Mango-Chutney

Nährwerte

Die folgenden Angaben sind ungefähre Richtwerte pro Portion und können je nach Reissorte, Kokosmilch und Portionsgröße variieren:

  • Kalorien: ca. 500–600 kcal
  • Eiweiß: ca. 10–14 g
  • Kohlenhydrate: ca. 65–80 g
  • Fett: ca. 20–28 g

Häufig gestellte Fragen

Ist das Gemüsecurry vegan?

Ja. Mit den angegebenen Zutaten ist das Curry vollständig pflanzlich und damit vegan.

Wie scharf wird das Curry?

Das hängt vor allem von der Menge des Sambal Oelek ab. Für eine mildere Variante kannst du zunächst nur einen Teelöffel verwenden und später nachwürzen.

Kann ich das Curry ohne Reis servieren?

Natürlich. Das Gemüsecurry schmeckt auch mit Fladenbrot oder einfach pur sehr lecker.

Kann ich Tiefkühlgemüse verwenden?

Ja. Besonders Erbsen aus dem Tiefkühlfach eignen sich hervorragend. Sie können direkt in die Kokossoße gegeben werden.

Welche Kokosmilch eignet sich?

Am besten funktioniert klassische Kokosmilch aus der Dose. Für eine besonders cremige Soße eignet sich eine Variante mit höherem Kokosanteil.

Kann ich zusätzliches Gemüse verwenden?

Ja. Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Spinat, Bohnen oder Champignons passen sehr gut in das Curry.

Kann ich das Curry vorbereiten?

Ja. Das Curry lässt sich gut vorbereiten und später vorsichtig wieder erwärmen. Dadurch können die Gewürzaromen sogar noch etwas intensiver wirken.

Fazit

Dieses indische Gemüsecurry mit Reis ist ein einfaches, cremiges und aromatisches Gericht, das sich unkompliziert im Alltag zubereiten lässt. Karotten, Spitzpaprika und Erbsen sorgen für eine schöne Mischung aus Farbe und verschiedenen Texturen, während Kokosmilch, Curry und Sambal Oelek für den würzigen Geschmack sorgen.

Wer vegane Rezepte mit wenigen Zutaten und viel Geschmack mag, sollte dieses einfache Kokos-Gemüsecurry unbedingt ausprobieren.

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Indisches Gemüsecurry mit Reis – Leckeres und veganes Rezept

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Dieses indische Gemüsecurry mit Reis ist ein aromatisches, veganes Gericht mit Karotten, Spitzpaprika, Erbsen und cremiger Kokosmilch. Currypulver und Sambal Oelek sorgen für eine würzige Note, während das bunte Gemüse das Curry besonders abwechslungsreich macht.

  • Author: dogsbreeding0@gmail.com
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 40 Minuten
  • Yield: 4 Portionen
  • Category: Hauptgericht
  • Method: Pfanne
  • Cuisine: Indisch
  • Diet: Vegan

Ingredients

Scale
  • 1 Tasse Reis
  • 2 Karotten / Möhren
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 g Erbsen
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 2 TL Currypulver
  • 2 TL Sambal Oelek
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz

Instructions

  1. Den Reis nach Packungsanleitung in leicht gesalzenem Wasser garen.
  2. Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Spitzpaprika waschen, entkernen und in Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Olivenöl in einer großen Pfanne oder einem Topf erhitzen. Zwiebeln darin einige Minuten glasig braten.
  4. Knoblauch, Karotten und Paprika hinzufügen und etwa 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten.
  5. Currypulver und Sambal Oelek dazugeben und kurz mitrösten, damit sich die Aromen entfalten.
  6. Kokosmilch einrühren und alles bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.
  7. Erbsen hinzufügen und das Curry weitere 5–7 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar, aber noch leicht bissfest ist.
  8. Das Curry mit Salz abschmecken und zusammen mit dem gekochten Reis servieren.

Notes

  • Die Schärfe lässt sich über die Menge des Sambal Oelek individuell anpassen.
  • Für ein besonders aromatisches Curry kann das Currypulver kurz mit dem Gemüse angeröstet werden.
  • Je nach gewünschter Konsistenz kann das Curry etwas länger einkochen.
  • Die Nährwerte sind Näherungswerte und können je nach Kokosmilch und verwendeten Produkten variieren.

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