Knusprige Gemüsepuffer sind eine wunderbare Möglichkeit, Zucchini, Kohlrabi und Karotten in ein unkompliziertes Mittag- oder Abendessen zu verwandeln. Außen schön goldbraun gebraten und innen saftig, schmecken die Puffer besonders lecker zusammen mit einem cremigen Knoblauchdip.
Durch Kokosmehl und gemahlene Mandeln kommt der Teig ohne klassisches Mehl aus. Wichtig ist vor allem, das Gemüse nach dem Raspeln gut auszudrücken – so werden die Puffer schön stabil und lassen sich leichter braten.
Low Carb Gemüsepuffer auf einen Blick
- Vorbereitung: ca. 15 Minuten
- Zubereitung: ca. 20 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 35 Minuten
- Portionen: ca. 2–3
- Schwierigkeit: einfach
- Gericht: vegetarisch, Low Carb
Zutaten für die Gemüsepuffer
- 200 g Zucchini
- 300 g Kohlrabi
- 200 g Karotten
- 2 Eier
- 1 gehäufter EL Kokosmehl
- 2 EL gemahlene Mandeln
- Salz
- Pfeffer
- Öl zum Braten
Zutaten für den Knoblauchdip
- 100 g saure Sahne / Sauerrahm
- 50 g Joghurt
- 1 Knoblauchzehe
- 1 EL gehackte Kräuter
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Gemüse vorbereiten
Zucchini, Kohlrabi und Karotten waschen beziehungsweise schälen und grob raspeln.
Die geraspelte Zucchini anschließend mit den Händen oder einem sauberen Küchentuch kräftig ausdrücken. Auch beim Kohlrabi kann überschüssige Flüssigkeit leicht ausgedrückt werden.
Je trockener die Gemüsemasse ist, desto besser hält der Puffer später zusammen.
2. Pufferteig zubereiten
Das geraspelte Gemüse in eine große Schüssel geben. Eier, Kokosmehl und gemahlene Mandeln hinzufügen.
Alles gründlich miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Masse anschließend etwa 5 Minuten stehen lassen. Das Kokosmehl nimmt in dieser Zeit etwas Flüssigkeit auf und sorgt für eine bessere Bindung.
3. Knoblauchdip anrühren
Für den Dip saure Sahne beziehungsweise Sauerrahm mit Joghurt verrühren.
Die Knoblauchzehe fein hacken oder pressen und zusammen mit den gehackten Kräutern unterrühren. Nach Geschmack mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
Bis zum Servieren kalt stellen.
4. Gemüsepuffer braten
Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen.
Aus der Gemüsemasse portionsweise kleine, flache Puffer formen und vorsichtig in die Pfanne geben. Nicht zu dick formen, damit sie gleichmäßig durchgaren.
Die Puffer bei mittlerer Hitze von beiden Seiten jeweils einige Minuten braten, bis sie goldbraun und leicht knusprig sind.
Da die Gemüsepuffer relativ weich sein können, sollte man sie erst wenden, wenn die Unterseite bereits ausreichend gebräunt und stabil ist.
5. Servieren
Die fertigen Gemüsepuffer kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und anschließend zusammen mit dem Knoblauchdip servieren.
Besonders lecker schmecken sie frisch aus der Pfanne, wenn die Außenseite noch schön knusprig ist.
Tipps für besonders leckere Gemüsepuffer
Gemüse gut ausdrücken: Das ist der wichtigste Schritt. Zucchini enthält viel Wasser, das den Teig sonst schnell zu weich machen kann.
Nicht zu große Puffer formen: Kleine bis mittelgroße Puffer lassen sich leichter wenden und werden gleichmäßiger knusprig.
Mittlere Hitze verwenden: Bei zu hoher Temperatur werden die Puffer außen schnell dunkel, während das Gemüse im Inneren noch nicht ausreichend gegart ist.
Teig kurz ruhen lassen: Das Kokosmehl benötigt etwas Zeit, um Flüssigkeit aufzunehmen. Dadurch wird die Masse nach einigen Minuten stabiler.
Erst wenden, wenn die Unterseite fest ist: Zu frühes Wenden kann dazu führen, dass die Puffer auseinanderfallen.
Zutaten ersetzen und Alternativen
Kokosmehl ersetzen
Wenn kein Kokosmehl vorhanden ist, kann je nach gewünschter Konsistenz beispielsweise etwas mehr gemahlene Mandeln verwendet werden. Da Kokosmehl besonders viel Flüssigkeit bindet, sollte die Menge dabei nach und nach angepasst werden.
Gemahlene Mandeln ersetzen
Die gemahlenen Mandeln können durch fein gemahlene Haselnüsse ersetzt werden. Geschmack und Aroma verändern sich dadurch leicht.
Joghurt im Dip
Für einen kräftigeren Dip kann statt normalem Joghurt auch griechischer Joghurt verwendet werden.
Kräuter nach Geschmack
Petersilie, Schnittlauch, Dill oder eine gemischte Kräutermischung passen sehr gut zum Knoblauchdip.
Variationen der Low Carb Gemüsepuffer
Gemüsepuffer mit Käse
Für eine besonders herzhafte Variante können etwa 40–50 g geriebener Gouda oder Parmesan unter die Gemüsemasse gemischt werden.
Würzige Gemüsepuffer
Mit etwas Paprikapulver, Knoblauchpulver, Kräutern der Provence oder einer Prise Chiliflocken bekommen die Puffer mehr Würze.
Gemüsepuffer mit Feta
Zerbröselter Feta passt ebenfalls hervorragend zu Kohlrabi, Karotten und Zucchini. Etwa 50–75 g Feta reichen für eine aromatische Variante.
Andere Gemüsesorten
Je nach Saison können Teile des Gemüses durch Brokkoli, Blumenkohl oder Pastinake ersetzt werden. Wichtig ist auch hier, wasserreiches Gemüse gut auszudrücken.
Aufbewahren und Aufwärmen
Übrig gebliebene Gemüsepuffer können abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt und am nächsten Tag wieder erwärmt werden.
Zum Aufwärmen eignet sich eine Pfanne besonders gut. So können die Puffer wieder etwas knusprig werden. Auch im Backofen lassen sie sich erwärmen.
Der Knoblauchdip sollte separat im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Was passt zu den Gemüsepuffern?
Die Puffer mit Knoblauchdip sind bereits ein unkompliziertes Hauptgericht. Wer sie etwas abwechslungsreicher servieren möchte, kann dazu einen frischen Salat, Tomatensalat oder Gurkensalat reichen.
Auch ein Kräuterquark, Tzatziki oder ein leichter Joghurt-Dip passen sehr gut.
Als Beilage eignen sich außerdem gebratene Champignons oder weiteres Ofengemüse.
Nährwerte
Die folgenden Angaben sind ungefähre Richtwerte und hängen unter anderem von der verwendeten Ölmenge und der Größe der Puffer ab.
Pro Portion bei 3 Portionen können die Gemüsepuffer mit Dip ungefähr enthalten:
- Kalorien: ca. 300–400 kcal
- Eiweiß: ca. 15–20 g
- Kohlenhydrate: ca. 15–22 g
- Fett: ca. 20–28 g
- Ballaststoffe: ca. 5–8 g
Durch Karotten, Kohlrabi und Zucchini enthalten die Puffer natürliche Kohlenhydrate. Sie sind daher kohlenhydratarm, aber nicht komplett kohlenhydratfrei.
FAQ – Häufige Fragen
Warum fallen meine Gemüsepuffer auseinander?
Meist ist zu viel Flüssigkeit im Gemüse. Besonders die geraspelte Zucchini sollte gründlich ausgedrückt werden. Außerdem sollten die Puffer nicht zu früh gewendet werden.
Kann ich die Gemüsepuffer im Backofen zubereiten?
Ja. Die Puffer können auf einem mit Backpapier belegten Blech flach geformt und mit etwas Öl bestrichen werden. Bei etwa 200 °C Ober-/Unterhitze können sie goldbraun gebacken und nach der Hälfte der Zeit vorsichtig gewendet werden.
Kann ich die Puffer einfrieren?
Grundsätzlich ist das möglich. Für die beste Konsistenz schmecken sie jedoch frisch gebraten besonders gut. Zum Aufwärmen anschließend direkt in der Pfanne oder im Backofen erhitzen.
Kann ich den Dip vorbereiten?
Ja, der Knoblauchdip kann problemlos einige Stunden vorher zubereitet und bis zum Servieren kalt gestellt werden. Dadurch kann sich das Knoblaucharoma noch etwas entwickeln.
Welches Öl eignet sich zum Braten?
Ein neutrales Öl wie Rapsöl eignet sich gut. Wichtig ist vor allem, nicht zu wenig Öl zu verwenden, damit die Puffer gleichmäßig bräunen.
Kann ich die Gemüsepuffer ohne Ei machen?
Das Ei dient hier als Bindemittel. Für eine Variante ohne Ei müsste die Rezeptur entsprechend angepasst werden, beispielsweise mit einem geeigneten pflanzlichen Bindemittel.
Sind die Gemüsepuffer vegetarisch?
Ja, die Gemüsepuffer und der Knoblauchdip sind vegetarisch.
Sind die Puffer wirklich Low Carb?
Sie kommen ohne klassisches Weizenmehl aus und verwenden Kokosmehl sowie gemahlene Mandeln. Durch Karotten, Kohlrabi und Zucchini enthalten sie trotzdem Kohlenhydrate und sind daher eher Low Carb beziehungsweise kohlenhydratarm als komplett kohlenhydratfrei.
Fazit
Diese Low Carb Gemüsepuffer sind einfach gemacht, wunderbar würzig und eine leckere Möglichkeit, Zucchini, Kohlrabi und Karotten zu kombinieren. Zusammen mit dem cremigen Knoblauchdip werden die goldbraunen Puffer zu einem unkomplizierten vegetarischen Mittag- oder Abendessen.
Besonders praktisch: Der Grundteig lässt sich mit verschiedenen Gewürzen, Kräutern oder etwas Käse ganz einfach abwandeln.
PrintLeckere Low Carb Gemüsepuffer mit Knoblauchdip – Einfaches Rezept
Diese leckeren Low Carb Gemüsepuffer werden aus Zucchini, Kohlrabi und Karotten zubereitet und mit Ei, Kokosmehl und gemahlenen Mandeln gebunden. Dazu passt ein cremiger Knoblauchdip aus Sauerrahm, Joghurt, Knoblauch und frischen Kräutern.
- Prep Time: 15 Min.
- Cook Time: 20 Min.
- Total Time: 35 Min.
- Yield: 3 Portionen
- Category: Hauptgericht
- Method: Pfanne
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Zucchini
- 300 g Kohlrabi
- 200 g Karotten
- 2 Eier
- 1 gehäufter EL Kokosmehl
- 2 EL gemahlene Mandeln
- Salz und Pfeffer
- Öl zum Braten
- Für den Knoblauchdip: 100 g saure Sahne oder Sauerrahm; 50 g Joghurt; 1 Knoblauchzehe; 1 EL gehackte Kräuter
Instructions
- Zucchini, Kohlrabi und Karotten waschen beziehungsweise schälen und grob raspeln. Die geraspelte Zucchini anschließend gut ausdrücken, damit überschüssige Flüssigkeit entfernt wird.
- Das geraspelte Gemüse mit den Eiern, Kokosmehl und gemahlenen Mandeln vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Masse einige Minuten quellen lassen.
- Für den Dip Sauerrahm und Joghurt verrühren. Knoblauch fein hacken oder pressen und zusammen mit den gehackten Kräutern unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Aus der Gemüsemischung kleine, flache Puffer formen und portionsweise bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.
- Die fertigen Gemüsepuffer kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und anschließend warm mit dem Knoblauchdip servieren.
Notes
- Die Zucchini besonders gründlich ausdrücken, damit die Puffer nicht zu weich werden.
- Falls die Masse noch sehr feucht ist, etwas zusätzliches Kokosmehl oder gemahlene Mandeln einarbeiten.
- Die Puffer eher flach formen, damit sie gleichmäßig durchgaren und sich leichter wenden lassen.
- Bei mittlerer Hitze braten, damit die Außenseite goldbraun wird, ohne dass das Gemüse zu schnell dunkel wird.
- Für den Dip passen Petersilie, Schnittlauch oder Dill besonders gut.
- Die Nährwerte sind ungefähre Richtwerte und hängen vor allem von der verwendeten Ölmenge und dem Joghurt beziehungsweise Sauerrahm ab.